Was Katzen gar nicht mögen

Was deine Katze gar nicht mag

Katzen sind kleine Raubtiere. Sie haben ihren eigenen Willen und machen meistens genau das Gegenteil, von dem was der Mensch gerne hätte. Welcher Katzenbesitzer kennt das nicht: Du hast gerade einen neuen Kratzbaum gekauft, damit die Katze kratzen kann. Die Katze hat jedoch gar kein Interesse am Kratzbaum und zieht es vor weiterhin Sofa, Sessel und Tapete zu bearbeiten. Grundsätzlich sollte also jeder Katzenbesitzer darauf eingestellt sein, dass die Wege und Wünsche der Katze oftmals unergründlich sind. Trotzdem gibt es einige Dinge von denen wir zumindest wissen, dass Katzen sie überhaupt nicht mögen.

Katze verabscheut bestimmte Gerüche

Knoblauch, Lauchgewächse, Kaffeesatz, Rindenmulch oder Minze mögen Katzen überhaupt nicht. Außerdem verabscheuen sie Alkohol und den Mentholgeruch des Harfenstrauches. Auch Zitrusfrüchte aller Art meiden sie. Mein Kater hat außerdem auch Angst vor Bananen und findet Bananengeruch offenbar furchteinflösend und entzetzlich – mit einer Bananenschale kann man ihn vertreiben. Dies ist in erster Linie unterhaltsam, aber er ist vermutlich eine Ausnahme unter dem Katzenvolk. Wer aufdringliche, neugierige Samtpfoten von bestimmten Orten fernhalten möchte, kann demnach versuchen, dies mit diesen einfachen Hausmitteln zu tun. Viel Erfolg dabei.

Schmutzige Katzenklos

Stubentiger sind äußerst reinliche Geschöpfe. Sie putzen sich selbst täglich und legen viel Wert auf Sauberkeit. Dies gilt speziell für das Katzenklo. Die Klos müssen immer sauber sein. Katzen, denen ihre Klos bereits zu schmutzig sind, suchen sich dann meist einen anderen Ort, um ihr Geschäft zu erledigen. Das ist für uns Menschen gar nicht fein, denn wir müssen es dann irgendwie wegräumen. Meine Katzen miauen dann auch besonders laut, wenn sie sich erleichtern möchten und das Klo nicht mehr genehm ist. Außerdem haben Katzen natürlich eine besonders sensible Nase. Daher gilt: Katzenklos immer säubern und rein halten, Exkremente immer entfernen, Katzenstreu regelmäßig wechseln.

Ignoriert werden

Samtpfoten haben unterschiedliche Persönlichkeiten. Manche sind sehr selbstständig und unabhängig. Sie suchen sich selbst Zeit und Ort für Streicheleinheiten aus. Andere Zimmertiger wiederum sind sehr verschmust und betrachten uns Menschen eigentlich nur als Futterlieferanten und Streichelmaschinen. Wenn du eine Katze hast, dann solltest du dich auch mit ihr beschäftigen und auf ihre Persönlichkeit eingehen. Soll heißen: lass sie nicht zu lange alleine, füttere sie, streichle sie, spiele mit ihr und sorge ganz allgemein für ihr Wohlbefinden. Katzen, die genug vom Streicheln haben oder gerade keine Lust haben, ziehen sich ohnedies zurück. Die Katze zeigt dir also, was sie mag und wann es ihr zuviel wird. Wir können sie tatsächlich zu nichts zwingen.

Zuviel Trubel

Die meisten Katzen mögen Lärm nicht so gerne. Meine Katzen hören sehr gerne klassische Musik. Heavy Metall hingegen tut ihnen gar nicht gut. Bei Musik mit viel Vocals fangen sie meist selbst zum Singen an und laufen dabei nervös herum – naja, das hört sich dann nicht so toll an. Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass es auch äußerst schüchterne, scheue Katzenpersönlichkeiten gibt. Diese scheuen Rehe unter den Katzen sind auch besonders lärmempfindlich. Beim kleinsten Geräusch schrecken sie auf und sind entweder im letzten Eck oder am höchsten Kasten. Jedenfalls dort, wo man sie nicht erreichen kann. Noch etwas: Wir dürfen auch nicht vergessen, dass Katzen um einiges besser hören als Menschen. Sie hören uns, wenn wir nach Hause kommen und noch gar nicht angekommen sind, sie hören Mäuse unter der Erde, Vögel und weiß Gott was. Fest steht: Sie können ganz andere Frequenzen wahrnehmen. Klar, dass sie da auch lärmempfindlicher sind.

Tierarzt – bitte nicht

Ja, ja – der jährliche Besuch beim Tierarzt ist immer ein Spießrutenlauf. Die meisten Schnurrer mögen den Herrn oder die Frau Doktor nämlich gar nicht. Immerhin machen sie ja meist auch keine gute Erfahrung dort: Impfungen, Untersuchungen, sterile, fremde Räume, möglicherweise sogar andere Katzen oder – Gott bewahre – Hunde und allerlei seltsames Getier. Nicht zu vergessen die Fahrt im Auto, oder noch schlimmer für Katzen – in der U-Bahn. Ich bin überzeugt, dass sie sich das merken und dann schon, wenn der Katzenkorb ausgepackt wird, über allen Bergen sind. Tipp: Tierarzt bedeutet für die meisten Katzen Stress. Davon müssen sie sich erst erholen. Gönne deiner Katze nach dem Arztbesuch ein bisschen Ruhe oder bringe ihr eine kleine Belohnung mit – immerhin war sie sehr tapfer.

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